DGFP.Congress.2015

Das „Digitale Morgen“ der Süddeutschen Zeitung, beginnt bereits jetzt: der Unternehmensalltag wird geprägt durch Datenbrillen und 3D-Drucker, mit Wearables produzieren wir unsere ganz persönlichen Big Data Mengen zur digitalen Optimierung unserer realen Lebensführung; selbst die Wahl des Papstes ist vollkommen im digitalen Zeitalter angekommen.

„Wie viel Virtualität, wie viel Präsenz gibt es im digitalen Morgen? Und Wichtiger: Was macht das mit uns, unseren Organisationen und unserem Leben? Und noch wichtiger: Wie wollen wir uns dazu verhalten? Was bin ich eigentlich online, wenn ich offline bin?

Sogar über den Tod hinaus: Mittlerweile gibt es eine App, mit der man sein virtuelles Ich, seine typischen Sprach- und Verhaltensmuster über den Tod hinaus verewigen kann  – ein Avatar der Firma Intellitar macht es möglich.
Schöne neue Welt? Widerstand regt sich.

DGFP Congress 2015 Berlin
DGFP Congress 2015 Berlin

Dem Trend einer zunehmenden Digitalisierung der Lebenswelt wird die digitale Entziehungskur „digital detox“ entgegengesetzt.
Eine der renommiertesten Kurleiterinnen ist die Digitaltherapeutin Anitra Eggler.
Nach 3,7 Millionen Emails und vier im Internet versurften Jahren hatte Frau Eggler 2011 ein Erweckungserlebnis: Seitdem zieht sie als Kriegerin in Sachen digitalem Menschenverstand umher mit einem klaren Appell: Findet den richtigen Mix aus Online- und Offline-Modus!  Fragen Sie sich selbst einmal: Worauf würden Sie am ehesten verzichten? TV, Smartphone, Sex?

 

Die Antwort, nicht nur darauf, gab der DGFP Congress. Moderiert von Dr. Carl Naughton in Kooperation mit Dr. Sascha Amutat, Leiter Strategie, Forschung und Politik der DGFP,